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    Klaus Riede

Leider können die deutschsprachigen Neuigkeiten zu wandernden Tierarten hier nicht regelmässig aktualisiert werden. Die englischsprachige News Seite wird laufend aktualisiert, ebenso der Twitter Stream zu #migratoryspecies links im Bild.

21. April 2018: Fischwandertag an der Berliner Panke und weitere Veranstaltungen am Welttag der Wandernden Fischarten21. April 2018

Eine gute deutsche Zusammenfassung zum Stand des Groms-Projekts findet man in diesem Interview des Deutschlandfunks

Neuigkeiten (->2008)

Aktuelles von der CITES-Konferenz

Neueste Berichte zur CITES-Artenkonferenz sind unter anderem hier erhältlich (der offizielle Link der CITES ist http://www.cites.org/).

Aktuelles zum Walfang

Quelle: http://www.wdcs.org/dan/publishing.nsf/allweb/76AB1304FCE592D0802572F2004042ED (8.6.2007)

Versuch, das Walfangverbot zu kippen, ist erneut fehlgeschlagen

Laut Meldung der WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society) wurden die Versuche der beiden Nationen Japan und Island, den Schutz für einzelne Walarten aufzuheben und den Handel mit aus ihnen gewonnen Produkten zu gestatten, von den Teilnehmern der Interationalen Walfangkonferenz und im Gefolge auch durch die CITES-Konferenz eindrucksvoll zurückgewiesen:

„Japan und Island haben erneut Schiffbruch erlitten mit ihrem Versuch, die Schutzbestimmungen für Wale aufzuheben, als ihre Anträge an das Exekutivgremium, das für den internationalen Handel mit gefährdeten Arten verantwortlich ist, mit überwältigender Mehrheit zurückgewiesen wurden.

Für den Fall, daß sie angenommen worden wären, hätten Japans und Islands Anträge an die CITES-Konferenz 2007 (the Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) dazu führen können, daß die Wiederaufnahme des interationalen kommerziellen Handels mit Walprodukten zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder erlaubt worden wäre.

Die WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society) begrüßt die Entscheidungen, die unterstreichen, daß diese Anträge, wenn sie angenommen worden wären, einen verheerenden Schlag für das Verbot kommerziellen Walfangs bedeutet hätten.

Japans Antrag an die CITES, den Status für alle großen Walspecies einer Überprüfung zu unterziehen, wurde mit einem Zwischenergebnis von 28 Pro-Stimmen zu 55 Contra-Stimmen (bei 13 Enthaltungen) zurückgewiesen. Das offizielle Ergebnis wird von der CITES ab morgen zu erhalten sein.

Japan hatte gehofft, daß die CITES - im Gefolge dieser Überprüfung - empfehlen würde, den Schutz, welcher gegenwärtig einigen Walarten gewährt wird, zu lockern.

Ebenso hat Island beantragt, daß die CITES den Schutz, der gegenwärtig dem Nordatlantik-Finnwal gewährt wird, überprüfen möge, mit der Aussicht, daß der internationale Handel mit den Tieren, welche es seit dem letzten Jahr jagt, erlaubt werde würde. Ein Gegenantrag seitens Australiens, in dem festgestellt wurde, daß keine Überprüfung irgendeines großen Wales geschehen solle, solange das Verbot des kommerziellen Walfangs durch die Internationale Walfang-Kommission in Kraft ist, wurde mit 60 Pro- zu 23-Contra-Stimmen angenommen; erneut enthielten sich 13 Länder der Stimme.

Die Entscheidungen wurden durch ein Kommitee innerhalb der CITES getroffen und müssen nicht von allen Teilnehmern am Ende der Konferenz ratifiziert werden.

Niki Entrup von der WDCS, der am CITES-Treffen teilnahm, sagte: 'Wir glauben, die CITES hat heute die richtigen Entscheidungen getroffen, aber diese müssen noch von allen Parteien unterzeichnet werden. Japan und Island haben mehr als genug Zeit, Lobby-Arbeit zu betreiben, um die Debatte wieder zu eröffnen und dieses Votum zu überstimmen.

Die Zurückweisung von Japans und Islands Anträgen ist ein weiteres bedeutendes Signal der internationalen Gemeinschaft, daß sie sich gegen die kommerzielle Nutzung von Walen wendet - sei es durch Jagd, um Fleisch gegen Gewinn weiterzuverkaufen oder auf dem heimischen Markt zu verkaufen, sei es durch internationalen Handel von eßbaren oder anderen Walprodukten.'

Niki Entrup schließt: 'Wir hoffen, daß diese beiden Abstimmungen zeigen, daß sich die Zeiten für Japan ändern. Es überzeugt die Leute einfach nicht, daß der Walfang wiederaufgenommen werden sollte. Die Welt möchte - zu Recht - die Wale geschützt sehen.'“

(Übersetzung: Ansgar Tappenhölter)

Link zu:

Handel mit Walprodukten (englisch)

CITES-Tagebuch: englisch/deutsch

GROMS-Karten in Google Earth!
Dank unserer OpenGISkarten können diese nun direkt in GoogleEarth angeschaut werden - wenn man GE installiert hat , kann man dieses sogenannte kml-file direkt öffnen. Im GEC Diskussionsforum findet man weitere interessante Karten zum ausbruch der Vogelgrippe. Dauernd aktualisiert wird der weblog von Declan Butler, Reporter beim angesehenen Wissenschaftsjournal Nature, siehe:http://declanbutler.info/blog/, bzw. http://www.nature.com/nature/googleearth/avianflu1.kml (networklink). Wer Google Earth nicht installiert hat, kann auch das interessante Kartenwerkzeug der Bonner Firma terrestris ausprobieren, die die interaktive Vogelgrippekarte Europa im Internet zur freien Verfügung stellt: hier kann man sogar selbst Vogelgrippefälle eintragen.

Öffentlichkeit und Forschung erhalten so einen Überblick über die Ver- und Ausbreitung des Virus. Behörden und andere offizielle für die Bekämpfung der Vogelgrippe zuständige Stellen sind eingeladen, die Karte als zentrale Planungsplattform zu nutzen.

Eine email-Benachrichtigung über den Fortschritt dieses Projektes erhalten Sie durch Subskription der Migration-Diskussionslistemigration discussion list, KR, 19-3-2006

Zusätzliche Karten verfügbar durch dynamische Verlinkung mit dem GBIF Karten-Service.

screenshot GBIf map Das Weltregister Wandernder Tierarten (GROMS) bietet nun zwei Arten von Verbreitungskarten an: eine zeigt die allgemeine Verbreitung (GROMS map), und eine zweite Karte basiert auf Punktbeobachtungen (GBIF map), durch dynamische Verlinkung mit dem GBIF Service. Wenn Sie zum ersten mal auf die GBIF Karte klicken, werden Sie gefragt, ob Sie die Copyright Bedingungen akzeptieren. Nach Bejahung derselben wird die Karte geladen. Dies kann einige Zeit dauern, abhängig von der Anzahl der darzustellenden Punkte. Sie können beide Karten vergleichen, wenn Sie sie nebeneinander auf Ihren Desktop legen. Die Beobachtungspunkte von GBIF sind genauer, aber Sie werden leicht feststellen, dass die Verbreitungsabdeckung dabei nicht immer komplett ist, besonders in entfernt gelegenen Überwinterungsgebieten. Laden Sie eine Beispielkarte für die Rauchschwalbe - Hirundo rustica

Mehr Neuigkeiten in unserem News Archiv.

Zuletzt aktualisiert: 19-3-2006 von Klaus Riede

 

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